Bekämpfung von Rassismus

Fight against racism

Rassismus und Intoleranz


Nachhaltige Lösungen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene finden


Protokoll Nr. 12 zur Europäischen Menschenrechtskonvention, das 2000 in Rom zur Zeichnung aufgelegt wurde, untersagt jegliche Form der Diskriminierung durch Behörden, unabhängig davon, aus welchem Grund auch immer sie begangen wird. Rassendiskriminierung wird somit zu einer Menschenrechtsverletzung.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte überwacht die Anwendung dieser Bestimmungen und in den meisten Mitgliedsstaaten kann das Protokoll von den nationalen Gerichten direkt angewendet werden.

Darüber hinaus hat der Europarat die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) gegründet, die sich aus unabhängigen Mitgliedern zusammensetzt. Die ECRI veröffentlicht regelmäßig Berichte über Rassismus und Intoleranz in den Mitgliedsstaaten des Europarates und veranstaltet Rundtischgespräche mit Vertretern der Zivilgesellschaft. Die ECRI verabschiedet außerdem Allgemeine Politische Empfehlungen an die Regierungen.

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Europa muss Rassismus und Fremdenfeindlichkeit mehr denn je bekämpfen

„Im heutigen immer vielfältigeren Europa dürfen wir nie das grundlegende Prinzip aus den Augen verlieren, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren werden“, erklärte Ahmet Davutoğlu, Vorsitzender des Ministerkomitees des Europarates, anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung am 21. März 2011.

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

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"Zusammenleben - eine unerwartete Freundschaft"