Doping ist kein faires Spiel

Für einen sauberen Sport


Doping ist gegen die Spielregeln


Die 1989 verabschiedete Anti-Doping-Konvention des Europarates ist bis heute der einzige internationale Rechtstext zu diesem Thema.

Die Konvention wurde kurz nach den Olympischen Spielen von 1988 ausgearbeitet und zeigt die politische Entschlossenheit der Staaten, gegen Doping vorzugehen. Die Anti-Doping-Konvention hat das Ziel, den Zugang zu Dopingmitteln einzuschränken, die Finanzierung von Dopingkontrollen zu fördern und die Einhaltung der Anti-Doping-Vorschriften zu unterstützen. Die Konvention befürwortet auch Aufklärungsprogramme und die Einrichtung von Kontrollen. Im Anhang der Konvention sind Substanzen und Techniken aufgeführt, die als Doping betrachtet werden können.

Das Zusatzprotokoll, das am 1. April 2004 in Kraft trat, sieht die gegenseitige Anerkennung der Kontrollen vor und erlaubt es den Kontrolleuren der Unterzeichnerstaaten, unangekündigt Kontrollen in einem anderen Land durchzuführen. Darüber hinaus erleichtert es die Zusammenarbeit der Staaten mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA).

Um die Einhaltung der Bestimmungen der Konvention zu überprüfen, hat die Konvention eine Beobachtergruppe eingesetzt. Diese hat auch die Aufgabe, die Entwicklungen im Bereich des Dopings zu verfolgen.

Die Anti-Doping-Konvention des Europarates ist eine "offene" Konvention, das heißt, sie kann auch von Nichtmitgliedsländern des Europarates und nichteuropäischen Staaten angenommen werden. Derzeit umfasst sie 49 Staaten, darunter Australien, Weißrussland, Kanada und Tunesien.

Pharmaindustrie und Dopingbekämpfung

Die Stellvertretende Generalsekretärin Gabriella Battaini-Dragoni hat an der Internationalen Konferenz zum Thema „Pharmaindustrie und Dopingbekämpfung: neue Partnerschaften für einen sauberen Sport“ am 12. November in Paris teilgenommen. Es war das allererste internationale Symposium zur Zusammenarbeit zwischen der Pharmaindustrie und den zuständigen Behörden für die Dopingbekämpfung mit Unterstützung der staatlichen Institutionen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom französischen Ministerium für Sport, Jugend, Volksbildung und Vereinswesen, dem Europarat, der UNESCO und der Welt-Anti-Doping-Agentur organisiert. (weiter...)

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Internationale Konferenz zum Thema Menschenrechte und Doping, Rennes (Frankreich) - 24.-26. März 2011

 

Zwei Tage lang ermöglichten verschiedene Arbeitsgruppen und Runde Tische den Teilnehmern, ihre Arbeiten und Untersuchungen zur Prävention, Aus- und Weiterbildung, internationalen Zusammenarbeit und Zusammenarbeit im Sport, Bekämpfung von Drogenhandel sowie zur Ethik vorzustellen.

Europäische und nationale politische Entscheidungsträger, Theoretiker und Praktiker diskutierten über Menschenrechte und Doping - zwei Themen, die eng miteinander verbunden und weiterhin aktuell sind.
Website der Konferenz [en]