Interkultureller und interreligiöser Dialog
Kulturelle Vielfalt ist heute in allen Gesellschaften präsent. Ziel der Förderung des Dialogs zwischen den Kulturen ist es, diese kulturelle Vielfalt zur Quelle der gegenseitigen Bereicherung zu machen und Verständnis, Aussöhnung und Toleranz zu fördern. Der demokratische Umgang mit der Vielfalt in Europa gehört zu den wichtigsten politischen Zielen des Europarates und des Aktionsplans, der auf dem Dritten Gipfel seiner Staats- und Regierungschefs im Mai 2005 in Warschau verabschiedet wurde. Die Erklärung von Faro, die auf der Konferenz der europäischen Minister für kulturelle Angelegenheiten im Oktober 2005 verabschiedet wurde, schlägt vor, ein "Weißbuch" für den interkulturellen Dialog auszuarbeiten. Die Beratungen über das "Weißbuch" fanden zwischen Januar und Juni 2006 statt. Beteiligt waren alle Akteure der Tätigkeit des Europarates, wie Regierungen, Parlamentarier, gewählte Vertreter der Gemeinden und Regionen, NGOs, Medien und andere internationale Organisationen. Das Weißbuch wurde im Mai 2008 von den Außenministern der 47 Mitgliedsstaaten des Europarates verabschiedet. Es soll politischen Entscheidungsträgern und Experten als konzeptueller Rahmen und Leitfaden dienen. Zur Koordination der verschiedenen Aktivitäten in diesem Bereich wurde Gabriella Battaini-Dragoni, die Generaldirektorin für Erziehung, Kultur und Kulturerbe, Jugend und Sport, Ende 2005 zur Koordinatorin für Interkulturellen Dialog ernannt. 29.-30. Juni 2009, Straßburg: Meinungsaustausch des Europarates über die religiöse Dimension des interkulturellen Dialogs
13.-14. September 2010, Ohrid: Konferenz über Medien, Überzeugungen und Religion
29.-30. Juni 2009, Straßburg: Meinungsaustausch des Europarates über die religiöse Dimension des interkulturellen Dialogs
16.-17. Mai 2005, Warschau - Dritter Gipfel: Förderung der kulturellen Zusammenarbeit
16.-17. Mai 2005, Warschau - Dritter Gipfel: Förderung der kulturellen Zusammenarbeit
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