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Generalsekretär

Generalsekretär eröffnet den „Austausch über die religiöse Dimension des interkulturellen Dialogs“ in Luxemburg

28/11/2011

Thorbjørn Jagland und Jean Asselborn
Thorbjørn Jagland und Jean Asselborn © SIP / Charles Caratini

„Religion kann ein wichtiger und positiver Faktor für den sozialen Zusammenhalt sein, der es Gemeinschaften unterschiedlicher Herkunft ermöglicht, sich für das Gemeinwohl einzusetzen, im Einklang mit ihren Überzeugungen“, so Generalsekretär Thorbjørn Jagland in seiner Eröffnungsrede in der Abtei Neumünster in Luxemburg. 
 

Die auf Einladung der luxemburgischen Regierung vom Ministerkomitee des Europarates organisierte Veranstaltung brachte Vertreter religiöser Gemeinschaften, Medienbeauftragte, Experten, Akademiker, NGO-Vertreter sowie Vertreter internationaler Organisationen zusammen.
 

Auf der zweitägigen Konferenz wurden die Prioritäten der politischen Agenda des Europarates analysiert, darunter die Vielfalt im Europa von heute, auch
aus dem Blickwinkel der Geschlechterfrage, und die Rolle der traditionellen und modernen Medien in demokratischen Gesellschaften. 


Bei der Konferenz wurde darüber hinaus betont, Europa müsse ein Gleichgewicht zwischen den beiden Grundrechten Freiheit der Meinungsäußerung und Religionsfreiheit finden, einschließlich des Rechts, dass niemand aufgrund seiner Religion Opfer von Gewalt, Hass oder Diskriminierung werden darf.

“Während die Stabilisierung des Euro derzeit sicherlich die aktuellste kurzfristige Herausforderung darstellt, besteht unsere größte langfristige Herausforderung im Umgang mit der Vielfalt“, sagte Jagland in Luxemburg bei der Vorstellung des Berichts „Zusammenleben“.
 

Der Generalsekretär war auch zu einem Arbeitsbesuch in Luxemburg, wo er Premierminister Jean-Claude Juncker, einen langjährigen Unterstützer der Organisation (“Juncker-Bericht”), getroffen hat. Auf der Tagesordnung standen die Maßnahmen des Europarates zur Unterstützung der Länder des "Arabischen Frühlings", die Reform des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und der Beitritt der Europäischen Union zur Europäischen Konvention der Menschenrechte.
 

Des Weiteren zeichnete Jagland gemeinsam mit dem Stellvertretenden Premierminister und Außenminister Jean Asselborn den Vertrag zur Einrichtung des Hauptquartiers des Erweiterten Teilabkommens für Kulturwege in Luxemburg. (weiter...)

- Rede von Thorbjørn Jagland

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