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Menschenrechtskommissar

Rassistische Gewalt ist eine ernsthafte Bedrohung für die Demokratie in Griechenland

01/02/2013

Rassistische Gewalt ist eine ernsthafte Bedrohung für die Demokratie in Griechenland
Nils Muižnieks 

Athen, 01.02.2013 - „Die Straflosigkeit bei der wachsenden Zahl rassistischer Straftaten in Griechenland muss aufhören. Die Polizei, Staatanwälte und Gerichte müssen sich vollständig mit der bestehenden Gesetzgebung gegen Rassismus vertraut machen und diese umsetzen, einschließlich des Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung, an das Griechenland gebunden ist“, erklärte Nils Muižnieks, Menschenrechtskommissar des Europarates, am Ende seines fünftägigen Besuchs in Griechenland.
 

Zwischen Oktober 2011 und Dezember 2012 hat das Netzwerk zur Beobachtung rassistischer Gewalt unter Führung des Hohen Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) und des Nationalen Menschenrechtsausschusses über 200 rassistische Übergriffe verzeichnet. „Dies ist nur die Spitze des Eisbergs. Der Fall des jungen pakistanischen Arbeiters, der vor zwei Wochen von zwei Kriminellen erstochen wurde, von denen einer mit der Neonazi-Partei Chrysi Avgi („Goldene Morgenröte“) in Verbindung gebracht wurde, hat die Behörden zu Recht alarmiert und ihre Entschlossenheit verstärkt, rassistische Straftaten und andere Hassdelikte zu bekämpfen und zu beseitigen.“ (weiter...)

Griechenland im Europarat

 
 
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