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Thorbjørn Jagland fordert koordiniertes Vorgehen gegen gewalttätigen Extremismus

29/01/2013

Thorbjørn Jagland fordert koordiniertes Vorgehen gegen gewalttätigen Extremismus
Thorbjørn Jagland 

Straßburg, 29.01.2013 - In seiner Rede bei einer Konferenz auf hoher Ebene heute Nachmittag in Brüssel hat Generalsekretär Thorbjørn Jagland die internationalen Organisationen dazu aufgefordert, bei der Bekämpfung von gewalttätigem Extremismus mit den Akteuren auf nationaler Ebene zusammenzuarbeiten.
 

„Lokale Behörden und Gemeinden stehen beim Kampf gegen gewalttätigen Extremismus an vorderster Front. Aber sie können diese Last nicht alleine tragen.
Nur ein abgestimmtes internationales Vorgehen gemeinsam mit allen einschlägigen nationalen Akteuren wird zu den Ergebnissen führen, die wir brauchen.


Der Europarat ist die einzige Organisation, in der junge Menschen und Regierungsvertreter Seite an Seite über politische Maßnahmen und Programme entscheiden. Wir ermutigen andere Organisationen, unserem Beispiel zu folgen. Die Demokratie ist nur dann eine Demokratie, wenn sie alle Bürger repräsentiert, nicht nur einige Auserwählte.

Der erste Schritt besteht darin, auf Schüler und Studenten in ganz Europa zuzugehen, indem Menschenrechte und Staatbürgerschaft in den Klassenzimmern unterrichtet werden, Zeit und Mittel zu investieren, um Menschenrechtsverletzungen zu verhindern, bevor sie geschehen können", sagte er.

Rede

 

Weitere Informationen: 

Konferenz auf hoher Ebene „Lokale Akteure zur Bekämpfung von gewalttätigem Extremismus befähigen“, Europäische Kommission, Brüssel
 

Siehe auch:

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