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Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt

Helsinki: Regionalkonferenz zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen

18/01/2013

Philippe Boillat, Direktor für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, hielt die Eröffnungsrede
Helsinki: Regionalkonferenz zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen
Philippe Boillat 

Vertreter der Regierungen der Mitgliedsstaaten, von Parlamenten und lokalen Behörden, der Justiz und Strafverfolgung, regionaler und internationaler Organisationen, insbesondere des Rates der Ostseestaaten, des Nordischen Rates, des UN-Gremiums für Gleichstellung „UN Women“ sowie der EU und der Grundrechteagentur treffen sich am 17. und 18. Januar in Helsinki zur Regionalkonferenz über die Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt.
 

Frauen werden in Europa jeden Tag Opfer von Gewalt. Sie werden verfolgt, belästigt, vergewaltigt, verstümmelt, von ihren Familien zwangsverheiratet, gegen ihren Willen sterilisiert oder in ihrem „sicheren“ Zuhause psychisch und körperlich missbraucht. Die Beispiele von Gewalt gegen Frauen sind endlos, die Opfer zahllos. Die Europarats-Konvention, welche am 11. Mai 2011 zur Zeichnung aufgelegt wurde, ist das erste verbindliche Rechtsinstrument zu diesem Thema in Europa und mit dieser Reichweite. Sie ist der umfassendste internationale Vertrag in diesem Bereich.


Schwerpunkte der Konferenz in Helsinki sind der Mehrwert der Konvention, die Verbindung zwischen der Gleichstellung der Geschlechter und der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen sowie die Anerkennung von Gewalt gegen Frauen als Menschenrechtsverletzung. (weiter…)


Eröffnungsrede von Philippe Boillat, Direktor für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit
 

 
 
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