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Generalsekretär Jagland ruft europäische Regierungen auf, humanitäre Hilfe für die Ostukraine zu verstärken

19/08/2014

Generalsekretär Jagland ruft europäische Regierungen auf, humanitäre Hilfe für die Ostukraine zu verstärken
 

Straßburg, 19.08.2014 – Am Dienstagmorgen hat Generalsekretär Thorbjørn Jagland in einem Brief an die Außenminister der Mitgliedsstaaten des Europarates auf die Verschlechterung der Lage von Vertriebenen aufmerksam gemacht und folgende Erklärung abgegeben:

„Die humanitäre Lage in der Ostukraine verschlechtert sich von Tag zu Tag: Unschuldige Menschen werden getötet oder verletzt und die Zahl der Binnenvertriebenen und Flüchtlinge steigt dramatisch. Als Generalsekretär des Europarates ist es meine Verantwortung, alle erdenklichen Anstrengungen zu unternehmen, um unsere Mitgliedsstaaten bei der wirksamen Umsetzung der in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerten Rechte zu unterstützen und alle Vertriebenen, ungeachtet ihrer Person oder ihres Wohnorts, zu schützen. Deshalb fordere ich heute in meinem Brief an die Außenminister alle Mitgliedsstaaten dringend dazu auf, die humanitäre Hilfe in der Region zu verstärken, insbesondere durch das UNHCR und das Internationale Rote Kreuz und in Abstimmung mit den zuständigen nationalen Behörden.“

Im Hinblick auf das Treffen der Außenminister der Ukraine, Russlands, Deutschlands und Frankreichs am letzten Sonntag in Berlin erklärte Jagland: „Ich appelliere an alle Seiten, den Dialog für eine friedliche politische Lösung fortzusetzen.“

Die Ukraine im Europarat

 
 
 

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