World Forum for Democracy - Strasbourg, 5-11 October 2012

Welche Kräfte werden die Zukunft demokratischer Gesellschaften gestalten? Werden die Stimmen des Arabischen Frühling dauerhafte Stabilität bringen? Und können diese eine Inspiration für Reformen in den etablierten westlichen Demokratien sein?

Beim Weltforum für Demokratie in Straßburg treffen internationale Reformer und Führungspersönlichkeiten zusammen, um demokratische Antworten auf die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaften heute stehen, zu finden. Das Forum stellt den alten Modellen neue Realitäten gegenüber und lotet so die Möglichkeiten der Demokratien aus, die Erwartungen der Bürger zu befriedigen und sich ihren unterschiedlichen Werten und Traditionen anzupassen.“
  

Thorbjørn Jagland, Generalsekretär des Europarates

World Forum for Democracy - Strasbourg, 5-11 October 2012

Zwischen alten Modellen und neuen Realitäten


„Demokratie auf dem Prüfstand“


 

Führende Politiker, Meinungsbildner, Nobelpreisträger und Akteure der Zivilgesellschaft werden zum Weltforum für Demokratie zusammenkommen, um Erfahrungen und Wahrnehmungen auszutauschen, Risken aufzuspüren und mögliche Antworten auf die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu finden.

Die verschiedenen Veranstaltungen des Forums, welches vom 5. bis 11. Oktober 2012 erstmals stattfindet, sind durch vielerlei Synergien und Interaktionen verbunden.

Nach der feierlichen Eröffnung des Forums am Montag, den 8. Oktober, in Anwesenheit internationaler Würdenträger werden politische und akademische Experten sowie Fachleute aus der Zivilgesellschaft neue Herangehensweisen zu Fragen der Demokratie im 21. Jahrhundert vorschlagen. Die Experten werden gemeinsam mit Vertretern von Behörden, nationalen und europäischen Parlamentariern, lokalen Volksvertretern, Wissenschaftlern und jungen Führungskräften aus dem Netzwerk der Schulen für Politische Studien des Europarates an einem eintägigen Symposium teilnehmen.

Akteure des öffentlichen Lebens werden bei nach Themen und Berufskategorien geordneten Workshops zusammentreffen, um Erfahrungen und bewährte Praktiken unter anderem in den Bereichen demokratisches Regieren, Bürgerbeteiligung und verantwortungsbewusster Journalismus auszutauschen. Diese Treffen sind offen für die Zivilgesellschaft und die breite Öffentlichkeit und sollen neue Initiativen vorschlagen, um den Demokratien, auch den ältesten unter ihnen, zu helfen, die Herausforderungen zu meistern, denen sie heute gegenüberstehen.

Gleichzeitig mit dem Forum wird in Straßburg eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen stattfinden, wie etwa ein „Salon der Demokratie“, ein Filmfestival, ein Literaturwettbewerb sowie eine Sitzung der Jungendversammlung.

Hochrangige Persönlichkeiten

An der feierlichen Eröffnung des Forums am Montag, 8. Oktober, nehmen unter anderem teil:

  • Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen
  • Moncef Marzouki, Präsident der Republik Tunesien
  • Tawakkol Karman (Jemen), Gewinnerin des Friedensnobelpreises 2011.

 

Hauptthemen

  • „Universelle Werte, globale Herausforderungen, regionale Realitäten“
  • „Brauchen die Märkte Demokratie und umgekehrt?“
  • „Wie sieht die Demokratie nach dem Arabischen Frühling aus?“
  • „Werte gegen Werte? Demokratie und Religion“
  • „Virtuelle Werte? Demokratie und das Internet“
  • „Ein Format für alle? Demokratie und Globalisierung“
  • „Volk gegen Finanz: die Vertrauenslücke“
  • „Kann Demokratie aufgezwungen werden?“

Veranstaltungen

  • Plenarsitzungen mit internationalen Persönlichkeiten
  • Themen-Konferenzen
  • Expertentreffen
  • Gespräche über Demokratie im 21. Jahrhundert
  • Öffentliche Debatten in der Stadt
  • Festival mit politischen Filmen und Dokumentationen
  • Jugendversammlung
  • Ausstellungen

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Teilnehmer des Forums

Alle Akteure des demokratischen Lebens: Regierungsvertreter, nationale, regionale und lokale Volksvertreter, einfache Bürger, Medien, Entscheidungsträger in sozioökonomischen Fragen, Wissenschaftler, Vertreter der Zivilgesellschaft und viele andere. Dank der Partnerschaften mit internationalen Organisationen werden am Forum Teilnehmer aus allen Kontinenten zusammentreffen.

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Für weitere Informationen:
forum_democracy@coe.int