Thorbjørn Jagland, Generalsekretär des Europarates
Führende Politiker, Meinungsbildner, Nobelpreisträger und Akteure der Zivilgesellschaft werden zum Weltforum für Demokratie zusammenkommen, um Erfahrungen und Wahrnehmungen auszutauschen, Risken aufzuspüren und mögliche Antworten auf die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu finden.
Die verschiedenen Veranstaltungen des Forums, welches vom 5. bis 11. Oktober 2012 erstmals stattfindet, sind durch vielerlei Synergien und Interaktionen verbunden.
Nach der feierlichen Eröffnung des Forums am Montag, den 8. Oktober, in Anwesenheit internationaler Würdenträger werden politische und akademische Experten sowie Fachleute aus der Zivilgesellschaft neue Herangehensweisen zu Fragen der Demokratie im 21. Jahrhundert vorschlagen. Die Experten werden gemeinsam mit Vertretern von Behörden, nationalen und europäischen Parlamentariern, lokalen Volksvertretern, Wissenschaftlern und jungen Führungskräften aus dem Netzwerk der Schulen für Politische Studien des Europarates an einem eintägigen Symposium teilnehmen.
Akteure des öffentlichen Lebens werden bei nach Themen und Berufskategorien geordneten Workshops zusammentreffen, um Erfahrungen und bewährte Praktiken unter anderem in den Bereichen demokratisches Regieren, Bürgerbeteiligung und verantwortungsbewusster Journalismus auszutauschen. Diese Treffen sind offen für die Zivilgesellschaft und die breite Öffentlichkeit und sollen neue Initiativen vorschlagen, um den Demokratien, auch den ältesten unter ihnen, zu helfen, die Herausforderungen zu meistern, denen sie heute gegenüberstehen.
Gleichzeitig mit dem Forum wird in Straßburg eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen stattfinden, wie etwa ein „Salon der Demokratie“, ein Filmfestival, ein Literaturwettbewerb sowie eine Sitzung der Jungendversammlung.
Alle Akteure des demokratischen Lebens: Regierungsvertreter, nationale, regionale und lokale Volksvertreter, einfache Bürger, Medien, Entscheidungsträger in sozioökonomischen Fragen, Wissenschaftler, Vertreter der Zivilgesellschaft und viele andere. Dank der Partnerschaften mit internationalen Organisationen werden am Forum Teilnehmer aus allen Kontinenten zusammentreffen.