Prix EuropaTV, Radio und Internet - Europa prämiert seine besten Produktionen
Der Europarat hat sich schon früh dafür eingesetzt, in Europa einen audiovisuellen Bereich zu schaffen, der Menschenrechte, kulturelle Vielfalt und politischen Pluralismus miteinander verbindet. Alle Maßnahmen der Organisation in diesem Bereich basieren auf dem Recht der Freiheit der Meinungsäußerung, das in Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention verankert ist. Der Europarat ist auch Initiator des Prix Europa, bei dem Vertreter der professionellen Medienwelt jedes Jahr die besten Fernsehproduktionen in Europa auszeichnen. Der Prix Europa wurde 1987 vom Europarat und der Europäischen Kulturstiftung ins Leben gerufen und hat sich zur europäischen Referenz für Qualitätsprogramme in Radio und Fernsehen entwickelt. An dem einwöchigen Festival in Berlin nehmen jedes Jahr über 600 Medienexperten aus mehr als 40 Ländern teil. Insgesamt werden 13 Preise in den drei Sparten Fernsehen, Radio und Emerging Media vergeben. Der Europarat stiftet den Preis für die beste europäische Fernsehproduktion "Bestes TV Current Affairs Programm des Jahres 2009". Im Mittelpunkt dieser Kategorie steht der investigative Journalismus. Ausgezeichnet werden Programme, die das Bewusstsein der Öffentlichkeit für gesellschaftliche Themen schärfen und oft einen unabhängigen Blick auf die dringendsten Fragen im Bereich der Menschenrechte ermöglichen, denen sich europäische Gesellschaften heute gegenübersehen. 17.-24. Oktober, Berlin - Prix Europa 2009
Als Schirmherr der Veranstaltung stiftete der Europarat den renommierten Preis "Bestes TV Current Affairs Programm des Jahres 2009". Seda Pumpyanskaya, die Europarats-Direktorin für Kommunikation, überreichte die Auszeichnung an den Regisseur und Drehbuchautor Gidion Levy für die niederländische Produktion "Backlight - Lockerbie Revisited". Der Special Prix Europa für den besten lokalen und regionalen Low Budget Film ging an die russischen Filmemacher Oleg Morozov und Oleg Dane für ihren Film "Until the next ressurrection". Günther Krug, Berliner Politiker und Mitglied des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates, überreichte den vom Kongress gestifteten Preis an die Tochter Oleg Morozovs. (weiter...) |